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Für die wunderbare Unterstützung vieler Menschen und dem großartigen Zuspruch unserer Wähler*innen durch Wort und Stimme...

48565 Zukunft: Frauen an die Macht!

Die Grünen stehen wie keine andere Partei in Deutschland für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Seit unserer Gründung setzen wir uns dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen erhalten und gleiche Verantwortungen übernehmen können.

Leider sind Frauen aber noch immer in vielen Führungs- und Entscheidungspositionen unterrepräsentiert.

Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass wir als einzige Partei mit Claudia Bögel-Hoyer und Birgit Neyer auf Stadt- und Kreisebene zwei kompetente, engagierte und führungsstarke Frauen unterstützen dürfen!

 

 


Die Grünen besuchen Bauernhof in Hollich

Auf Einladung der Familie Lölfer-Guhle besichtigten ca. 20 Personen ihren Hof mit konventioneller Milchproduktion in Hollich. Der Kontakt war im Zuge der Veranstaltung „Landwirtschaft 2030 – Die Zukunft der Ernährung“ zustande gekommen, zu der MdL Norwich Rüße mit dem Steinfurter Ortsverband kürzlich eingeladen hatte.

Wer mitreden und die Zukunft gestalten möchte, muss sich auch die örtlichen Gegebenheiten anschauen und mit den betroffenen Menschen sprechen. Bereits in vielen vorherigen Gesprächen ist klar geworden, dass nicht wenige kleinere und mittlere Betriebe um ihre Existenz kämpfen. Die Umstellung auf eine nachhaltigere Betriebsform fällt vielfach schwer. Ein Thema ist die Planbarkeit entsprechender Investitionen, ein anderes die aktuellen EU-Subventionen, die vor allem nach Hektar gezahlt werden. Besonders großer Druck wird durch die Preissetzung des Groß- und Einzelhandels erzeugt. Zudem ist für viele Verbraucher immer noch der Preis das entscheidende Kaufkriterium. Offensichtlich ist jedoch auch die steigende Sensibilität der Bevölkerung bezüglich Tierwohl, Düngemittel und Pflanzengiften. Daher wächst die Bereitschaft, mehr Geld für regionale und nachhaltige Produkte auszugeben.

Max-Raphael Kauermann (Kandidat im Wahlbezirk Hollich u. Sellen) erklärte zur aktuellen Situation: „Das derzeitige System macht die Menschen, Tiere und Natur kaputt. Wir Grünen müssen daher gemeinsam mit der Landwirtschaft an einer zukunftsfähigen Nahrungsmittelproduktion arbeiten, die auch dem Höfesterben Einhalt gebietet.“ Faire Preisgestaltung, Beratung und Förderung bei der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft und ein regionales Vermarktungsnetz sind einige der grünen Lösungsansätze. Damit mehr vom Verkaufspreis vor Ort bleibt, könnte es zudem zielführend sein, wenn sich die landwirtschaftlichen Betriebe noch stärker untereinander verbünden, um ihrerseits auch mehr Einfluss auf die Preise ausüben zu können.

Zum Schluss bedankten sich die Teilnehmer*innen noch sehr herzlich bei der Familie Lölfer-Guhle für die gewonnenen Einblicke. Die Steinfurter Grünen bleiben am Ball.


Der erste „Steinfurter Klimadialog“ an der Hollicher Mühle war ein großer Erfolg!

Die WN titelt: „Absolut bemerkenswert“.

Bei dem von den Grünen ins Leben gerufenen „Steinfurter Klimadialog“ wurden viele wertvolle Ideen und Vorschläge besprochen, um das Klima zu retten. Die Redner Hermann Lindhof, Uli Ahlke, Jan-Niclas Gesenhues und Luis Bobga erläuterten konkret, welche Handlungen im öffentlichen und privaten Raum möglich sind, um der nachhaltigen energetischen Selbstversorgung spürbar näher zu kommen. Durch die umfangreichen Wortmeldungen wurde deutlich, dass sich viele Menschen mit der Klima- und Umweltpolitik beschäftigen. Angefangen von der Reduzierung des Plastikmülls, dem Ausbau des örtlichen ÖPNV, dem Verzicht auf Kurzstreckenfahrten mit dem PKW, den Einkauf regionaler Produkte bis hin zur gesellschaftlichen Energie- und Verkehrswende wurden etliche Maßnahmen vorgeschlagen.

Bei dem großen Erfolg der „Bürgerenergie“ in Steinfurt stellt sich die Frage, warum wir nicht überregional als „Klimakommune“ bekannt sind? Es gibt insgesamt noch deutliche Optimierungsmöglichkeiten, die nun verstärkt angegangen werden sollen. Die Moderatoren der Veranstaltung, Malte Saatjohann und Heinz-Bernhard Bödding, freuten sich sehr über die Teilnahme vieler aktiver Steinfurter Bürger*innen. Für die Grünen ist die Bürgerbeteiligung ein sehr wichtiges Werkzeug, um die Kompetenz und das Fachwissen der Kommunalpolitik zu erweitern! Eines ist sicher, die Gestaltung der Zukunft ist so wichtig, dass der „Steinfurter Klimadialog“ ein Auftakt für weitere Veranstaltungen sein wird!

Folgend noch der Link zum Bericht der WN: www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/4264272-Steinfurter-Klimadialog-an-der-Hollicher-Muehle-Absolut-bemerkenswert


Die Grünen laden am 01.09.2020 zu „Steinfurter Klimadialog“

Dürre Sommer – Hitzeperioden – Starkregen! Alles heftige Wetterphänomene die uns in den letzten Jahren häufig getroffen haben. Der Klimawandel kann nicht mehr geleugnet werden! Die Energiewende ist dringender denn je. Nach Vorstellungen der Grünen Landratskandidatin Birgit Neyer ist sie erforderlich und möglich bis zum Jahr 2030. Was müssen wir jetzt tun um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen?

Diese spannende Frage wollen wir am nächsten Dienstag, den 01.09.20 um 19 Uhr an der Hollicher Mühle mit der Bürger-Energie-Genossenschaft (Hermann Lindhof), dem Verein Wiewollenwirleben (Uli Ahlke), der Grünen Jugend (Luis Bobga) und mit dem Fraktionssprecher der Grünen Kreistagsfraktion (Jan-Niclas Gesenhues) diskutieren. Steinfurt deckt heute schon mehr als 100% des Strombedarfs durch erneuerbare Energien, ist aber noch weit entfernt von einer Energiewende. Wie können wir es schaffen, auch den Energiebedarf für Mobilität und Wärme durch erneuerbare Energien abzudecken?

Antworten werden wir an diesem Abend sicher bekommen! Bei Interesse bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme, da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.


Die Grünen zu Besuch bei Hülle & Fülle

Seit dem 29. Mai diesen Jahres hat der Unverpacktladen „Hülle & Fülle“ nun seine Tore im Herzen von Burgsteinfurt geöffnet. Dieser wirbt mit seinem Angebot an regionalen und nachhaltigen Bio-Produkten, die oftmals direkt aus Steinfurt oder den Nachbarstädten stammen. Die Grünen sind immer an neuen Ideen zur Müllvermeidung und Vermarktung regionaler Produkte interessiert, die das Potenzial haben, die Welt ein bisschen besser zu machen. Daher war die Neugier und Freude groß, als Eigentümer Kristian Kühling eine umfassende Besichtigung ermöglichte.

Die 20 Teilnehmer*innen waren beeindruckt, wie viele Lebensmittel und Drogerieprodukte völlig ohne Einmalverpackung auskommen! Es wurde deutlich, dass mit positivem Willen und kleinen Verhaltensänderungen viel gegen die Vermüllung der Meere, Wiesen und Wälder bewirkt werden kann. Das Konzept überzeugte, im Zuge dessen man vielfach von den Anwesenden hören konnte „Wir kommen wieder!“.

Die Grünen hatten Plätze für die Steinfurter Bürger*innen über Social Media vergeben, sodass auch einige Nicht-Mitglieder dabei waren. Ihnen wurden zum Abschluss der sehr gelungenen Veranstaltung Gutscheine von Hülle & Fülle durch die Spitzenkandidaten Simone Alfers und Malte Saatjohann überreicht.


48565 Neue Wege: Die Mobilitätswende in Steinfurt!

Was spart Geld, verlängert wahrscheinlich das Leben und rettet nebenbei das Klima? Das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen, anstatt mit dem Auto zu fahren! Eine einfache Antwort. Klar ist jedoch, dass die entsprechende Infrastruktur in Steinfurt geschaffen werden muss, damit der Verzicht auf das Auto leichter fällt! Hier fordern wir u. a. den Ausbau und die Vernetzung von Fahrradstraßen. Auch als Fußgänger darf man kein gefährdeter Exot sein. So müssen die Fußwege insbesondere in den Innenstädten, den Wohngebieten und den Straßen vor Schulen und Kindergärten stärker geschützt werden!

Natürlich kann man nicht immer auf schnellere Verkehrsmittel verzichten. Carsharing ist eine Möglichkeit. Alternativen sind auch Bahn und Bus, idealerweise mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb. Nur müssen diese bezahlbar sein, die Fahrtzeiten besser abgestimmt, enger getaktet und die Strecken ausgeweitet werden. Wenn ein eigenes Auto aus beruflichen und privaten Gründen notwendig bleibt, so soll es in Steinfurt überall die Möglichkeit geben, dieses alternativ „tanken“ zu können. Der Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energien in der Mobilität soll auch auf den Steinfurter Straßen sichtbarer werden.

Wir Grünen wollen die Steinfurter Mobilitätswende, werden die Umstellung vielfältig unterstützen und hierbei die Bedürfnisse der Bürger*innen im Fokus haben!


48565 Grün bedeutet: Vielfalt!

Steinfurt ist bunt und muss bunt bleiben.

Wir setzen uns weiterhin für Chancengleichheit und Gleichbehandlung ein, ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, sozialem Status, Behinderung oder Alter.

Davon werden wir Grünen uns auch nicht abbringen lassen.

Niemals. Keinen Millimeter!

 

 


Konstruktiver Austausch der Stadtgrünen mit Kreisfraktionssprecher Jan-Niclas Gesenhues und Planungen für „Steinfurter Klimadialog“

Bei tropischen Temperaturen trafen sich am 11.08.2020 im Café Schwan Ulrich Ahlke, Heinz-Bernhard Bödding und Sebastian Alfers mit Jan-Niclas Gesenhues, um sich über verschiedene wichtige sowie aktuelle Themen zu besprechen.

Der Emsdettener Gesenhues, seines Zeichens Fraktionssprecher der Kreisgrünen und Mitglied im Grünen Landesvorstand, brachte mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz tolle Ideen nach Steinfurt. So gab es mit den Mitgliedern des Ortsverbandes einen intensiven Austausch u. a. zum Klima- und Umweltschutz, zu Naturschutzgebieten und zur Entwicklung in Richtung einer regionalen und nachhaltigen Energieerzeugung. Was vielen Menschen nicht bewusst ist, Steinfurt steht bei der erneuerbaren Energieerzeugung, vor allem aufgrund privaten Engagements, bereits überdurchschnittlich da. Mit konstruktiver Planung, weitreichender Förderung und sachgemäßer Beratung steht einem energieautarken Steinfurt kaum etwas im Wege.

Die Grünen möchten sich auf Kreis- und Stadtebene dafür einsetzen, dass der Kreis Steinfurt bis 2030 vollständig ohne fossile und klimaschädliche Energieträger auskommt. Ein ambitioniertes Ziel. Die bereits vorgeschrittene Erderwärmung und der Klimawandel lassen sich jedoch nicht mit Minimalzielen auf ein erträgliches Maß begrenzen!

Zum Abschluss wurde eine zeitnahe gemeinsame Veranstaltung festgezurrt. Bei dem für Anfang September geplanten „Klimadialog“ soll es keinen Vortragsmonolog geben, sondern viele Steinfurter Bürger*innen, Interessengruppen und Institutionen zur Sprache kommen! Eine sicher spannende Veranstaltung, zu der in Kürze weitere Details veröffentlicht werden.


48565 Zuhause: Steinfurter Energie durch Sonne und Wind!

Wir Grünen möchten einen schnellen Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung, zum Wohle unseres Planeten und unserer Kinder!

Die Energiewende fängt bereits Zuhause an. Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass auch in Steinfurt die regionale Gewinnung erneuerbarer Energien durch unsere Bürger*innen gefördert wird! Hierbei gilt es besonders Familien zu unterstützen, für die beispielsweise ein Zuschuss eine echte Entscheidungshilfe sein kann.

Die Stadtverwaltung muss bei der Energiewende Vorreiter sein! Daher fordern wir den Ausbau der öffentlichen Gebäude mit Solaranlagen. Zudem muss darüber diskutiert werden, ob das innerstädtische „Solarverbot“ noch zeitgemäß ist.

Eine moderne Energieproduktion ist das eine, genauso wichtig ist die Vermeidung von unnötigem Verbrauch. Unter anderem laufen auch in Steinfurt noch viele alte ineffiziente Öl- und Gasheizungen. Aufgrund knapper finanzieller Mittel wird ein sinnvoller Austausch durch moderne Anlagen teils Jahrzehnte hinausgezögert. Daher wollen wir den Umstieg auf alternative und effiziente Heizanlagen unterstützen.

Wir Steinfurter Grüne stehen voll hinter dem Ziel von Landratskandidatin Birgit Neyer, den Kreis Steinfurt bis 2030 mit 100 % erneuerbarer und regionaler Energie zu versorgen!


2. Nachhaltigkeitsradtour am 05.08.2020 mit Wie wollen wir Leben e. V. und Kreissportbund

Im Rahmen des Mitmach-Programms "Sport im Bagno-Park" des Kreissportbundes mit seinem Vertreter Uli Fischer fand die 2. Nachhaltigkeitsradtour statt. In Zusammenarbeit mit dem Verein "Wie wollen wir leben" führte die rund 50 Teilnehmer umfassende Radtour ab 18.00 Uhr vom Bagnoeingang in Burgsteinfurt über die Hollicher Windmühle zum Wasserwerk Ahlintel.

Auf dem Weg wurden vom Geschäftsführer der Steinfurter Stadtwerke Rolf Echelmeyer und dem Initiator des Vereines "Wie wollen Wir leben" Uli Ahlke umfangreiche Erläuterungen über die Energie- und Wasserversorgung im Raum Steinfurt gegeben. Besonders wurden dabei von Uli Ahlke die schon erreichten Ziele einer möglichst autarken Energieversorgung und die Vorteile einer Bürgerbeteiligung deutlich gemacht. Der Vertreter der Stadtwerke machte indes die wichtige Bedeutung einer gesicherteren Wasser- und Stromversorgung auch in schwierigen Zeiten anschaulich. Kostproben des heimischen Wassers und andere Getränke wurden dabei während des interessanten Besuches im Wasserwerk Ahlintel kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei dem schönen Wetter wurde dieses Angebot gerne angenommen.

Schlussendlich führte die Tour nach rund 35 Kilometern wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Burgsteinfurt oder für die Steinfurter aus dem Stadtteil Borghorst direkt nach Hause. Abschließend stelle man zusammen fest, dass es eine gut geführte Aktion war, die gleichzeitig sehr interessante Einblicke in die regionale Infrastruktur gab. Von Seiten des Ortverbandes der Steinfurter Grünen nahmen die Spitzenkandidatin Simone Alfers und die beiden Direktkandidaten für den Kreistag Andreas Neumann und Wolfgang Alfers teil.


WDR am 04.08.2020 zu Besuch in Steinfurt zum Thema „Leerstand in den Innenstädten“

Die Redaktion der Lokalzeit Münsterland war am 04.08.2020 zu Besuch in Steinfurt, um über das Problem der vielen leeren Geschäftsräume in Burgsteinfurt und insbesondere in Borghorst zu berichten.

Zusammen mit den Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Alfers (WB Jugendheim St. Marien, LP 1), Heinz-Bernhard Bödding (WB Adolf-Kolping-Kindergarten) und Sebastian Alfers (WB Stadtwerke Steinfurt, LP 4) erfolgte eine Bestandsaufnahme der Flächen rund um das Heimathaus in Borghorst.

Dabei wurde besprochen, dass die Einstellung eines Citymanagers zur besseren Vermarktung der Geschäftsflächen aber auch die Umsetzung ganz neuer Ideen dringend notwendig sei. Mögliche grüne Lösungen sind u. a. moderne Konzepte wie der „Coworking-Space“, die Unterstützung von Bestandsunternehmen sowie die Umwandlung in Wohn- und Sozialflächen im Einzelfall.

Der Bericht wurde im WDR Münster am 05.08.2020 um 19:30 Uhr ausgestrahlt und kann anschließend in der Mediathek abgerufen werden.


48565 Regional: Landwirtschaft mit Haltung!

Wir Grünen möchten eine bäuerliche Landwirtschaft fördern, die Umwelt, Natur und Tiere respektvoll behandelt, das Klima schützt und die Artenvielfalt erhält.

Wir wollen daher Bäuer*innen bei der Pflege unserer Natur und Umwelt unterstützen und entsprechende Maßnahme politisch fördern. Gleichzeitig möchten wir in Zukunft die regionale Vermarktung in den Vordergrund stellen und den Landwirt*innen damit eine alternative, auskömmliche Einkommensquelle erschließen.

Gemeinsam mit Landwirt*innen und Verbraucher*innen wollen wir eine Agrarwende schaffen, die den regionalen Lebensmittelerzeugern eine nachhaltige Zukunftsperspektive gibt und dem Höfesterben Einhalt gebietet.

 


Die parteilose Landratskandidatin Birgit Neyer hat sich gemeinsam mit den örtlichen Spitzenkandidaten der Grünen auf den Weg durch Steinfurt gemacht. Mit dem Rad erkundeten sie wichtige Themen rund um den Natur- und Landschaftsschutz, den Tourismus und die regionale Vermarktung.

Bei einem Termin im NABU-Lehmdorf im Ortsteil Borghorst zeigte sich die Kandidatin beeindruckt von der geleisteten Arbeit und dem außerschulischen Lernstandort im Lehmdorf. Die Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Kerstin Panhoff erläuterte klare Vorstellungen und ihre Erwartungen an die mögliche Landrätin. Insbesondere ist die finanzielle Ausstattung für die Arbeit des NABU in der Landschaftspflege nicht mehr ausreichend und müsste dringend angepasst werden. Ein weiteres wichtiges Thema des NABU ist der Umgang mit den FFH-Gebieten im Kreis. Die Wirtschaftsförderin Neyer zeigte sich gut vorbereitet und versprach, die Fragen der Zukunft gemeinsam mit dem NABU in Angriff zu nehmen.

Am Nachmittag ging es zur Kaffeerösterei Kater im Gewerbegebiet Sonnenschein. Dort stellte das Ehepaar Kater gemeinsam ihren Betrieb vor. Alle Anwesenden waren begeistert über den Werdegang des Unternehmens, welches nun schon seit 16 Jahren in Stemmert ansässig ist. Sehr aufschlussreich waren auch die Ausführungen von Herrn Kater zu den Auswirkungen und dem Umgang mit der Coronakrise. Birgit Neyer brennt die regionale Wertschöpfung seit Jahren auf der Seele. Mit dem „Kater Kaffee“ wurde ein absolutes Erfolgsbeispiel ausgemacht!

Am Ende des Tages stellte der Ortsverbandssprecher Heinz-Bernhard Bödding erstaunt fest, welche Fitness die Landratskandidatin mitbringt: “Sie hat uns alle mit dem Rad abgehängt und ich bin froh, dass ich sie nicht als Gegner habe!“


Dies ist der neue Slogan des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Was bedeutet er? Für uns ist Steinfurt EINE Stadt, nur haben wir das Glück, gleich zwei liebens- und lebenswerte Ortsteile zu haben! Borghorst und Burgsteinfurt, beides ist 48565 Steinfurt! Beide Ortsteile haben ihre eigenen Stärken und Bedürfnisse. Jedoch nur zusammen sind wir ein grünes Fleckchen Erde, auf welchem die jetzigen und zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, ein von Gesundheit, Lebensqualität, Solidarität und Wohlstand geprägtes Leben zu führen. Hierfür möchten wir Grünen kämpfen und für Sie im Stadtrat arbeiten, voller Energie und „Offensiv für Steinfurt“!


Steinfurt steht auf gegen Hass und Gewalt!

Am 03.07.2020 konnte der Fraktionsvorsitzende Ludger Kannen auf dem historischen Marktplatz vor dem Stadtweinhaus über 60 Steinfurter begrüßen, die dem Aufruf von Bündnis 90/Die Grünen gefolgt waren, ein Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen. Die Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer betonte die Weltoffenheit von Steinfurt, seiner Bürgerinnen und Bürger, die keine Diskriminierung dulden und wofür sie auch konsequent stehen würde, solange sie das Amt innehabe.

Für die musikalische Begleitung zu den einzelnen Themen sorgte virtuos das Gitarrenduo Martina und Peter Furchert mit ausgesuchten Klassikern wie zum Beispiel „Donna, Donna“, „Imagine“ und „Blowing in the Wind“, deren Texte absolut zeitlos sind. Auch Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld ließ es sich nicht nehmen, nicht nur für Toleranz im Glauben in all seinen Farbnuancen zu werben, sondern auch besonders die Flüchtlinge nicht als ungewollte Einwanderer zu sehen, sondern als Frauen, Kinder und Männer, die aus entsetzlicher Not und von Krieg zerstörter Heimat aus Afghanistan, Syrien und anderen Krisengebieten unter Lebensgefahr in sicherere Länder fliehen mussten. Er habe mit vielen dieser Menschen gesprochen und jedem empfohlen, die einzelnen Schicksale zu sehen, um dann zu verstehen, warum sie überhaupt die Strapazen einer Reise ins Ungewisse auf sich genommen haben.

Durch Zitate und Verlautbarungen von Grünen Politikern zur rechten Gewalt, Wutbürgern, Klimawandel-Leugnern, Chaoten, Antisemiten, Homophoben, Autonomen und unzufriedenen Randalierern und gegen den Rassismus begleitete Karin König die Pausen zwischen den Liedern. Alle, die an der Mahnwache teilnahmen, zeigten durch ihren Applaus zu den einzelnen Redebeiträgen und Songs, dass Steinfurter den Hass nicht dulden und ein deutliches „Nein, so nicht!“ setzen.


Der Steinfurter Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen lud am 16.06.2020 ins Martin-Luther-Haus zur Veranstaltung „Zukunft der Ernährung – Landwirtschaft 2030“ ein. Hierfür konnte als Redner Norwich Rüße, Mitglied des Landtages NRW und nebenberuflich ökologischer Landwirt, gewonnen werden. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Besonders erfreulich, hierunter befanden sich auch einige Landwirte und Landwirtinnen aus der Region. Nach der Begrüßung durch OV-Sprecher Dieter Libutzki schlossen sich ein Vortrag und eine Diskussions- und Fragerunde an. In seinem Vortrag zeichnete Norwich Rüße ein Bild der differenzierten Problemlagen der aktuellen Ernährungswirtschaft. Er betonte, dass ihm gerade der Input der Menschen aus den ländlichen Regionen sehr wichtig für seine politische Arbeit ist.

Aus der Vielzahl von Wortbeiträgen war zu spüren, dass viele Bauern unter sehr starken Druck stehen und sich hieraus in vielen Familien existenzielle Ängste entwickelt haben. Gleichzeitig wurde übereinstimmend festgestellt, dass ein „Weiter so!“ in der Landwirtschaft aus ökologischer und ökonomischer Sicht fatal wäre. Es wurde daher die Frage gestellt, an welcher Stellschraube gedreht werden könnte. Wie können zukünftig Umwelt- und Tierschutz mit Wirtschaftlichkeit besser zusammengebracht werden? An guten Ideen mangelt es indes nicht: „Von der Schaffung regionaler Marken und Lieferketten, der Setzung auf höhere Qualitätsstandards, der Einführung von Importzöllen und Mindestpreisen, der Reduzierung des Angebotes zur Veränderung des Marktlage und der Umgestaltung von EU-Agrarsubventionen“ waren viele konstruktive Vorschläge dabei. Als Quintessenz war zu erkennen, dass praktisch jeder Bauer nachhaltiger und tierfreundlicher wirtschaften möchte, der Druck des globalen Marktes sowie der Lebensmitteldiscounter jedoch dazu führt, dass die Agrarwirtschaft nur noch reagieren und nicht mehr gestalten kann. Jetzt gilt es die Zukunft positiv zu verändern! Ein Systemwechsel erscheint möglich, wenn sich Politik, Landwirtschaft, der Groß- und Einzelhandel und auch die Verbraucher konstruktiv, ergebnisoffen und vor allem gemeinsam den aktuellen Herausforderungen stellen.

Der OV-Steinfurt ruft die Landwirte und Landwirtinnen dazu auf: „Sprecht mit uns, ladet die Grünen auf eure Höfe ein. Wenn wir zusammenarbeiten, können wir eine zukunftsfähige, tier- und umweltfreundliche und dennoch wirtschaftliche Landwirtschaft ohne Existenzängste erschaffen!“ Die ersten Kontakte wurden im Anschluss der Veranstaltung bereits geknüpft.


Schon jetzt ist klar, dass das Grüne-Aufgebot für den Kreistag insgesamt sehr viel zu bieten hat! Man kann sich nur wünschen, dass im September so viele Kandidaten & Kandidatinnen wie möglich in den Kreistag ziehen!

Unsere Direktkandidaten der Grünen in Steinfurt, Andreas Neumann und Wolfgang Alfers, bringen ebenfalls viel Erfahrung und Motivation mit. Sie wären eine Bereicherung für die grüne Politik auf Kreisebene! Der Ortsverband steht hinter euch und wird mit ganzer Kraft unterstützen.

 


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