AKTUELLES VON DEN STEINFURTER GRÜNEN

Der Tag der Befreiung erfüllt uns mit Dankbarkeit

                                                                                

Vor 76 Jahren, am 8. Mai 1945, wurde das nationalsozialistische Terrorregime von den alliierten Streitkräften besiegt. Zwölf Jahre lang hatte Deutschland unfassbares Leid über die Menschheit gebracht. Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden von Deutschen ermordet. Die endgültige Niederlage der nationalsozialistischen Massenmörder war, wie Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede 1985 sagte, ohne Frage ein „Tag der Befreiung“. Der 8. Mai ist für uns deshalb ein Datum, das uns mit Dankbarkeit gegenüber den Ländern erfüllt, die das nationalsozialistische Regime besiegten und damit ein demokratisches Deutschland erst möglich machten. Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands war der erste Schritt hin zu Freiheit und Menschenrechten, auch wenn es bis 1989 dauern sollte, bis diese in ganz Deutschland erkämpft wurden.

Zugleich ist es auch ein Tag, der zum Nachdenken und zur öffentlichen Debatte anregt. Der 8. Mai ist ein komplexes und ambivalentes Datum. Unmittelbar nach Kriegsende folgte für einige Jahre eine anarchische „Wolfszeit“ (Harald Jähner); für viele Menschen begann neues Leiden. Die Vertreibungen von vielen Millionen Deutschen hatten auch ihre Ursache in der mörderischen Expansionspolitik des nationalsozialistischen Deutschlands. Auch dessen sollten wir uns an diesem Tag bewusst sein, um den Behauptungen von rechts, Deutschland betreibe einen „Schuldkult“, entgegenzutreten.

Steinfurter Grüne laden zur Diskussion des Wahlprogramms „Deutschland. Alles ist drin“

Die Steinfurter Grünen haben am Sonntag, den 18.04.2021, zur Diskussion des bundesgrünen Wahlprogramms eingeladen.
Frei nach dem Wahlkampfmotto „Deutschland. Alles ist drin.“ hieß es in dieser Diskussionsrunde „Steinfurt. Alles ist drin.“. Diskutiert wurde das Programm aus den verschiedensten Blickrichtungen. So durften die Grünen Gäste aus Werbegemeinschaft, Landwirtschaft und Religion begrüßen. In Austausch getreten sind die Teilnehmenden mit den beiden Steinfurter Bundestagskandidat*innen Alexandra Schoo (Wahlkreis Borken I/ Steinfurt I) und Jan-Niclas Gesenhues (WK Steinfurt III). Moderiert wurde die Veranstaltung von Uli Ahlke, Vorstand des Vereins „WieWollenWirLeben e.V.“.

Zu Anfang des knapp zweistündigen Treffens haben Schoo und Gesenhues die inhaltlichen Schwerpunkte des grünen Wahlprogramms vorgestellt. Schoo war es wichtig den sozialen Aspekt herauszustellen: „Wir brauchen eine würdige Garantiesicherung, bei der wir den Menschen auf Augenhöhe begegnen. Durch Verschlankung der Bürokratie haben Jobcenter viel mehr Zeit und Raum, die Menschen wirklich zu begleiten“. Gesenhues machte deutlich, dass es in Deutschland nun endlich wirksame Zukunftspolitik brauche und nicht mehr nur schöne Worte. So sprach er unter anderem von einem „Parismoment“ für den Schutz der ökologischen Vielfalt.

Nach den Wortbeiträgen der beiden Kandidat*innen, haben die Teilnehmenden ihre Standpunkte dargelegt.
Henning Stoyke, Vertreter des Landwirtschaftlichenortsverbandes Burgsteinfurt, stellte heraus: „Wir werden nicht umher kommen, die Landwirtschaft umzubauen: Und Landwirtinnen und Landwirte wollen mitmachen!“. Dafür brauche es aus seiner Sicht eine andere Diskussionskultur und eine schlankere Bürokratie. Politik und Landwirtschaft könnten hier nur miteinander und nicht gegeneinander agieren. Inhaltlich einig waren sich Erkan Yazici, Vorstandsvorsitzender der Türkisch Islamischen Gemeinde, und der Vertreter der Diakonie, Pfarrer Matthias Hövelmann. Beide machten klar, dass der Mensch in den Mittelpunkt der Politik gehöre und kritisierten das jetzige Hartz-IV-System. Schoo pflichtete ihnen bei und stellte den grünen Wahlpunkt „Garantiesicherung statt Hartz IV“ vor, mit dem sich die Grünen für eine Mindestsicherung auf Augenhöhe ohne Stigmatisierung einsetzen. Als Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt warb Dieter Kater dafür, dass die Innenstädte und die regionale Vermarktung attraktiver gestaltet werden. Uli Ahlke zeigte hierfür die grüne Lösung auf, mit der Regionalsiegel und Direktvermarktung durch lokale Einkaufapps und Regionalwerbung unterstützt werden.

Jost Fröbrich, Vertreter der Grünen Jugend, mahnte an, dass das Wahlprogramm aus seiner Sicht zwar alles abdecke, es nun jedoch einer konsequenten Umsetzung brauche. Er betonte, dass die GJ hierbei großes Vertrauen in Schoo und Gesenhues habe.
Die Diskussionsbeiträge abschließend hat Norwich Rüße (Mitglied des Landtags), erläutert, dass es seiner Meinung nach nun gilt, den Spagat zwischen Mut und Übermut zu meistern. Den Grünen müsse es gelingen, zwischen Visionen und Realpolitik ein ausgeglichenes Maß zu finden.

Nach knapp zwei Stunden bedankte sich Uli Ahlke bei den Teilnehmer*innen und zeigte sich zuversichtlich, dass das grüne Wahlprogramm ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung moderner und zukunftsfähiger Politik sei.


Bündnis 90/Die Grünen gründen „Arbeitskreis Mobilität“

Die „Verkehrswende“, mitsamt ihrer Unterthemen wie z. B. die „Elektromobilität“ oder „Tempolimits auf Autobahnen“, ist ein wichtiges sowie häufig heiß diskutiertes Thema. Nur welchen Beitrag kann die Lokalpolitik leisten? Auf dem Gebiet der Kreisstadt liegt bekanntlich keine Autobahn, wenngleich jedoch eine viel befahrene Bundesstraße.

Um eines vorwegzunehmen, die Lokalpolitik kann viel für den Erfolg der Verkehrs-wende tun! Die Grünen haben zahlreiche Ziele auf ihrer Agenda stehen. Die Verbesserung der Radwege, die Erhöhung der Sicherheit für besonders schutzbedürftige Verkehrs-teilnehmerInnen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, ein verbesserter Busverkehr, die Förderung von Lastenrädern usw. An guten Ideen mangelt es nicht. Nur müssen aus den Ideen konkrete sowie umsetzbare Maßnahmen erarbeitet werden.

Hierfür haben die Steinfurter Grünen kürzlich einen „Arbeitskreis Mobilität“ gebildet, welcher sich u. a. aus den Fraktionsmitgliedern Christa Minnebusch, Kim König, Heinz-Bernhard Bödding und Sebastian Alfers zusammensetzt. Als AK-Sprecher wurde Max Kauermann bestimmt, welcher auch Mitglied der städtischen „AG Mobilität“ ist. Als erstes Ergebnis dieser „Ideenwerkstatt“ ist bereits ein Antrag zum Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur in Steinfurt entwickelt worden, welcher nun von der Fraktion in die entsprechenden Gremien eingebracht wird.

„Die Grünen freuen sich immer über Ideen und konstruktive Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Nur mit Hilfe der SteinfurterInnen können wir einen großen Schritt in Richtung einer besseren sowie nachhaltigen Mobilität gehen.“ erklärt Ratsmitglied Sebastian Alfers. Nach Ansicht von Max Kauermann „...gibt es in Steinfurt noch viele Schwachstellen in der Infrastruktur, welche nun umfassend ermittelt und der Stadt vorgetragen werden sollen.“ Wem Mängel auffallen, kann diese sehr gerne den Grünen mitteilen, z. B. per E-Mail an max-r.kauermann(at)gruenesteinfurt.de oder telefonisch unter 0151/26355966.


Haben die GRÜNEN die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen dieser Zeit?

Im September werden die wahlberechtigten Bürger:Innen über den politischen Weg der nächsten Jahre entscheiden.

Egal welches Thema wir in diesem Zusammenhang näher betrachten, es gibt in der heutigen Zeit meist keine einfachen Antworten. Deshalb suchen wir einen breiten gesellschaftlichen Diskurs. Haben wir die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen?

Wir laden alle Steinfurter:innen ein, mit Alexandra Schoo und Jan-Niclas Gesenhues (Bewerber:Innen um die Steinfurter Direktmandate für den Bundestag) die Grünen Antworten, die sich aus dem vorläufigen Wahlprogramm ergeben, zu diskutieren.

Wir freuen uns, dass wir dafür als Moderator Uli Ahlke vom Verein „Wiewollenwirleben e.V.“ gewinnen konnten.

Um die spannenden Fragen erörtern zu können, laden wir daher herzlich zu einer Online-Konferenz am Sonntag, den 18.04.2021 um 10 Uhr ein.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Den Einladungslink erhalten Sie bei Anmeldung unter ortsverband(at)gruenesteinfurt.de oder telefonisch unter 0151/26355966 .


Ehrenamtliche retten Katzen – GAL & Bündnis 90/Die Grünen unterstützen Katzenhilfe

Seit Jahren bemüht sich der Verein „Katzenhilfe Rheine und Umgebung e. V“. durch Fangaktionen bei Landwirt:innen, in Gewerbegebieten oder Brachen mit anschließender tierärztlichen Versorgung sowie Kastration, Kennzeichnung und Registrierung, um den verwilderten oder streunenden Katzen-populationen Einhalt zu gebieten. Wenn möglich, werden die gefangenen Katzen über Pflegestellen dann in neue fürsorgliche Hände weitervermittelt.

Bis es allerdings zur Übergabe einer eingefangenen Katze kommt, bedarf es vorher viel Geduld, Arbeit und Leidenschaft. Denn die verwilderten oder ausgesetzten Katzen sind zum Teil krank, verwahrlost und sehr scheu. Bevor ein solches ein Tier in die Falle geht, muss man diese bereits Tage vorher immer wieder mit frischem Futter bestücken, häufig auch mit einer Wildkamera beobachten, um einen Überblick über die Anzahl der Katzen zu bekommen. Eine zu übersehen bedeutet, dass dort bei nächster Gelegenheit wieder ein Wurf mehr vorhanden ist und alles von vorne beginnt.  Fressen die Tiere dann erst einmal aus der Falle, wird sie scharf gestellt und idealerweise können die Katzen dann gesichert und versorgt werden.

Einen solchen Aktionstag durften Jonas Ewering und Dieter Libutzki als Vertreter der beiden Steinfurter Ratsfraktionen GAL und Bündnis 90/Die Grünen begleiten und sich selbst ein Bild von der ehrenamtlichen Arbeit unter der Regie von Heta Merker machen; angefangen mit dem Verteilen und Aufstellen der Fallen, ihrer Bestückung, dem Transport und der Absprache mit dem Tierarzt.

Es war ein spannender Tag, wenngleich die Arbeit noch lange nicht getan war, als sich die Teilnehmer:innen verabschiedeten. Für die beiden Lokalpolitiker ist klar, dass das Engagement der grünen Parteien für hilfsbedürftige Tiere in vielfältiger Weise weitergehen wird. Die auf Kreisebene erlassene „Katzenschutzverordnung“ ist ein wichtiger Schritt für den örtlichen Tierschutz.  Voraussichtlich wird jedoch noch genug Arbeit für die ehrenamtlichen „Katzenretter“ übrigbleiben.


Mitgliederversammlung der Steinfurter Grünen am 21.03.2021

Am Sonntag trafen sich die Mitglieder des Grünen Ortsverbandes zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Um 10 Uhr, also zur besten Frühstückszeit, ging es los. Aufgrund der derzeitigen Umstände musste die Versammlung, wie mittlerweile gewohnt, als Videokonferenz abgehalten werden.

Neben ein paar zu erledigenden Formalitäten, wie den Rechenschafts- und Kassenbericht von OV-Sprecher Heinz-Bernhard Bödding und Kassiererin Simone Alfers sowie der Entlastung des gesamten Vorstandes, gab es u. a. auch einen umfangreichen Rückblick auf das erfolgreiche Kommunalwahljahr 2020. Viele Aktionen und Veranstaltungen, wie z. B. zur „Zukunft der Ernährung“, der „Mahnwache gegen Hass und Gewalt“ und auch der „Steinfurter Klimadialog“, wurden nochmal resümiert. Des Weiteren gab es einen Statusbericht zu den Entwicklungen bei der Grünen Jugend und den Planungen zum „Jüdischen Jahr“ 2021. Ebenfalls auf der Agenda stand die Bundestagswahl 2021. Aus den Erfolgen der vergangenen Wahlen sowie den aktuellen Umfrageergebnissen können die Grünen eine große Motivation für den Wahlkampf schöpfen. Prompt wurde wieder ein Wahlkampfteam gebildet, welches aus Heinz-Bernhard Bödding, Ralf Binow, Kim König, Carina Goldschmidt und Jost Fröbrich besteht.

Außerdem fanden am Sonntag Vorstandswahlen statt. Neben der kürzlichen Aufstockung des Vorstandes durch einen Vertreter der Grünen Jugend in Person von Jost Fröbrich, sollten nun die laut Geschäftsordnung vorgesehenen Posten der zwei Beisitzer*innen besetzt werden. Die Versammlung schlug hierfür die Mitglieder Carina Goldschmidt und Malte Saatjohann vor. Nach einstimmigem Wahlergebnis und dessen Annahme freut sich der Ortsverband, mit einem nun siebenköpfigen Vorstand den Herausforderungen der Kreisstadt Steinfurt sowie den Erwartungen an die Grünen mit noch mehr Energie und Kreativität begegnen zu können.


Bündnisgrüne beteiligen sich am Waldschutzbündnis gegen die Zerstörung der Metelener Heide

Ein regionales Bündnis engagierter WaldschützerInnen aus den Kreisen Steinfurt und Borken protestiert gegen die Fällung ökologisch wertvoller Waldbereiche in der Metelener Heide (Kreis Steinfurt). Das Bündnis, das sich im Februar spontan zum Schutz der Waldbereiche in der Metelener Heide gebildet hat, will sich auch nach den Rodungsarbeiten der jüngsten Zeit im Großraum Metelen / Steinfurt weiterhin für den konsequenten Schutz der noch vorhandenen Waldflächen im Großraum Nord-West-Münsterland einsetzen.  Ende Februar wurde in der Metelener Heide mit den Fällarbeiten für die neue Amprion-Stromtrasse (Hochspannungsleitung von Meppen nach Wesel) begonnen. Über den Sinn und Zweck dieser Nord-Südtrasse ist bereits viel diskutiert worden und es wird massiv kritisiert, dass für den Transport von Strom aus der Windenergie wertvolle Naturräume zerstört werden. Die Bezirksregierung Münster hat im Oktober 2020 den Planfeststellungsbeschluss für den Freileitungsabschnitt über 37 km zwischen Legden (Kreis Borken) über Metelen und der Landesgrenze von NRW und Niedersachsen erteilt. Das Waldschutz-Bündnis hätte eine Trassenführung begrüßt, die auf die wertvollen Waldbestände Rücksicht genommen hätte. Konkret zum Vorhaben bei Metelen sagen kritische Stimmen: „Die Stromtrasse könnte eigentlich parallel neben der B70 verlaufen, was die beste Lösung wäre. Stattdessen wird die Trasse durch ein angrenzendes Waldgebiet der Metelener Heide geführt, welches gleichzeitig auch ein Landschaftsschutzgebiet ist (also zu schützen ist). Das Waldgebiet ist nicht nur ein Erholungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner in Metelen sowie der angrenzenden Städte, sondern auch ökologisch unverzichtbar.“ Da die Trassenführung auch teilweise durch Steinfurter Gelände führt, haben sich die beiden grünen Steinfurter Parteien, BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN sowie die GAL, der Protestaktion angeschlossen.

Waldflächen sind im Münsterland knapp und sie dienen dem Klimaschutz. Laut Beschluss der Bezirksregierung Münster werden mehr als 70.000 Quadratmeter Buchen- und Nadelwald in Metelen gefällt. Das Waldschutz-Bündnis fordert stattdessen die Aufforstung von Waldgebieten, da Waldgebiete im Münsterland knapp sind. Es ist dem Bündnis unverständlich, warum die Leitung quer durch die Metelener Heide geschlagen wird, obwohl es in der näheren Umgebung überwiegend waldfreie Flächen gibt. Die Zerstörung der Metelener Heide richtet sich unverantwortlich gegen Schutzgüter wie Erholung, Grundwasserstände, Luft und Klima. So wird auch von dem Bündnis stark kritisiert, dass in dem 400 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Hochspannungstrasse nur ein knappes Kapitel zum „Schutzgut Luft und Kima“ enthalten ist. Dazu kommt, dass das Kartenmaterial von Amprion fehlerhaft ist: Symbole täuschen Nadelwaldbestände vor, doch im Bereich der vorhandenen Bahntrasse von Gronau nach Münster werden klimarelevante Buchenwaldbestände zerstört. Gemeinsam mit der Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) und dem Arbeitskreis Heckenschutz, sowie dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) kämpft das regionale Waldschutz-Bündnis für einen Einschlagstopp auch in den letzten noch halbwegs intakten Buchen-Mischwäldern des Münsterlandes. In Zeiten eines dramatischen Artensterbens und eines sich beschleunigenden Klimawandels ist jeder etwas ältere und größere Baum wichtig.

Neustart für die Grüne Jugend – Jost Fröbrich neues Vorstandsmitglied

Der Vorstand des Grünen-Ortsverbandes in Steinfurt hat mit Jost Fröbrich einen vielversprechenden Zuwachs bekommen! Nach Geschäftsordnung kann der Vorstand um einen Vertreter der Grünen Jugend erweitert werden.

Vorstands- und Ratsmitglied Sebastian Alfers hat sich aus diesem Anlass mit Jost Fröbrich für ein Gespräch getroffen. Dabei wurden verschiedene Punkte in Steinfurt betrachtet, die für junge Steinfurter*innen von besonderer Bedeutung sind. Den Grünen und insbesondere der Grünen Jugend ist es eine Herzensangelegenheit, die Ideen und Wünsche der jungen Generation ernst zu nehmen und damit größeres Gehör zu verschaffen.

Die Steinfurter Grünen haben in den letzten zwei Jahren einen enormen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Allein in der Altersgruppe U30 könnte der Zuwachs nach Wunsch noch etwas stärker ausfallen. „Die Grüne Jugend befindet sich in Steinfurt noch in einer Aufbauphase. Gerade jetzt besteht die Möglichkeit, auf die weiteren Entwicklungen einen maßgeblichen Einfluss zu nehmen.“ berichtet Jost, der selbst gerade 22 Jahre alt geworden ist.

So besuchten die Zwei das Hallen- und Freibad sowie den danebenliegenden Sportplatz im Ortsteil Borghorst. Von großem Interesse ist für die Grünen, wie sie gerade auch junge Menschen für eine politische Mitwirkung begeistern können.  Was sind die Gründe, sich kommunalpolitisch und speziell bei den Grünen als junger Mensch zu engagieren? Jost Fröbrich: „Mir hat Mitwirken und aktives Gestalten schon immer großen Spaß gemacht, unabhängig von Politik. So bin ich beispielsweise bei uns im Sportverein der Ansprechpartner für die Schiedsrichter*innen oder engagiere mich als Semestersprecher für meine Kommiliton*innen. Mein `grünes Profil` habe ich den letzten Jahren entdeckt. Die jungen Bewegungen wie Fridays for Future etc. haben mir sehr imponiert und ich habe mich stärker mit nachhaltiger und jugendlicher Politik auseinandergesetzt. Nach den Kommunalwahlen vergangenes Jahr war für mich dann klar, dass ich mich selbst engagieren und Verantwortung übernehmen möchte. Also habe ich Kontakt mit den Grünen Steinfurt aufgenommen und bin mit offenen Armen empfangen worden.“

Das Treffen der beiden Grünen endete an der FH Münster, Abteilung Steinfurt. „An anderen Hochschul-Standorten gibt es bereits sehr aktive CampusGrün-Gruppen. Eventuell bekommen wir das mittelfristig auch für Steinfurt hin!“ zeichneten beide Vorstandsmitglieder ein ambitioniertes, jedoch sehr erstrebenswertes Ziel.

„Mit Jost haben wir in jedem Fall einen sehr motivierten Vorstandskollegen bekommen, der die Interessen der jungen Menschen noch stärker in den Fokus der Lokalpolitik bringen wird“ freut sich Parteikollege Sebastian Alfers.

Hierauf antwortete Jost gleich mit den ersten geplanten Ideen und Maßnahmen. Demnach beteiligt sich die ortsgrüne Jugend insbesondere an den Aktionen der noch jungen, 2019 gegründeten, kreisgrünen Jugend. Diese trifft sich jeden dritten Dienstag im Monat und diskutiert die aktuellen Geschehnisse im Kreis. Konkret in der Planung sind beispielsweise – sofern die Pandemie das zulässt –zentrale Müllsammelaktionen und Workshops zu nachhaltiger Ernährung.

Wer Interesse an einer Mitwirkung bei den Grünen hat, kann sich sehr gerne bei Jost per Mail (jost.froebrich@gruenesteinfurt.de) melden. Wir freuen uns auf euch!


Stellungnahme Bündnis90/Die Grünen zum Haushaltsplanentwurf 2021

 

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

der Haushaltsplanentwurf 2021 ist unter schwierigen Bedingungen aufgestellt und beraten worden. Ausschuss- und Fraktionssitzungen in Präsenz sind im Verlauf des letzten halben Jahres zunehmend von Videokonferenzen abgelöst worden. Das hat die politische Auseinandersetzung und den Austausch zwischen den Fraktionen belastet. Eine Diskussion mit Rede und Gegenrede ist in den Online-Konferenzen kaum möglich und auch in den wenigen Präsenzveranstaltungen unter Corona-Bedingungen aktuell auch nicht angesagt. Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit wieder zu den gewohnten Sitzungsformen zurückkehren können, auch wenn das aktuell noch nicht danach aussieht.

Ein Dank an dieser Stelle an die Verwaltung, die uns ein leistungsfähiges Videosystem zur Verfügung gestellt hat.

Ein großes Hindernis bei den Videokonferenzen stellt aber immer noch die mangelhafte IT-Infrastruktur in Steinfurt dar. Leitungsabbrüche, schlechte Tonqualität und Anmeldeprobleme gehörten und gehören immer noch zum Alltag dieser Online-Sitzungen, nach unseren Erfahrungen völlig unabhängig davon, mit welchem Videosystem man es zu tun hat.

Diese Probleme, jetzt hautnah in der Politik zu erfahren, beschäftigen die Schüler*innen und deren Eltern, sowie natürlich auch diejenigen, die im Homeoffice ihre Arbeit bewältigen, seit mittlerweile über ein Jahr. Immerhin sind mittlerweile fast alle Schulen in städtischer Trägerschaft und die letzte ohne Glasfaseranschluss wird in diesem Jahr an das schnelle Internet angeschlossen. Die Mittel dafür stehen im Haushalt bereit. Für die privaten Haushalte gilt das nicht, hier sind die Leitungsqualitäten völlig unterschiedlich, je nachdem, wo man wohnt. Auch bei den Endgeräten gibt es erheblichen Bedarf, bis alle Schüler*innen einigermaßen gut ausgestattet worden sind. Manche Studien zeigen, dass durch die Coronazeit mit ihren Folgen fast ein Drittel aller Schüler*innen „abgehängt“ worden sind. Das muss uns sehr zu denken geben, weil es die Zukunft und die Chancen vieler junger Menschen schwer gefährdet. Aus diesem Grund hat meine Fraktion einen Resolutionsentwurf an die Schulministerin des Landes vorgelegt, den der Schulausschuss leider abgelehnt hat.

Im Haushalt sind erhebliche Mittel zur Verbesserung der IT-Struktur der Schulen vorgesehen, was wir sehr begrüßen. Genauso unterstützen wir die Einrichtung weiterer Stellen für die Schul-IT, die in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden muss.

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen hat die Fraktion Bündnis90/Die Grünen einige Anträge gestellt. In einem Antrag ging es um verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Rüttelstreifen in den Tempo30-Zonen oder auch um eine Messeinrichtung. Damit sollen die Geschwindigkeit reduziert und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht werden.

In einem weiteren Antrag haben wir uns für die Beleuchtung eines Teilabschnitts der Radbahn eingesetzt. Auch diese Maßnahme dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Sicherheitsgefühls. Buswartehäuschen, die neu aufgestellt werden, sollen demnächst begrünt werden als ein Teil unserer Forderung, Steinfurt soll grüner werden. Dem dient auch die von uns beantragte Teilnahme am European Energy Award. Ebenso ist das Projekt „Zichoriengarten“ jetzt umsetzbar. Der erste Förderantrag kann noch diese Woche gestellt werden. Damit gewinnt Steinfurt eine weitere kleine grüne Oase.

Der Flächenverbrauch ist auch in Steinfurt ein Problem, das wir im Auge behalten müssen. Die Bundesregierung hat einen Stufenplan entwickelt, um der Versiegelung Einhalt zu gebieten. Wir wollen keinen Sozialismus wie ein Kommentar eines CSU-Politikers war und sind auch keine Verbotspartei, wie es gerne die Liberalen darstellen wollen, wir fördern ein Umdenken bei der Schaffung von Wohnraum: Zwei- und Mehrfamilien-Häuser schaffen viel, auch günstigeren Wohnraum bei weniger Versiegelung. Auch dem Verschotterungswahn in vielen Neubaugebieten müssen wir pflegeleichte Alternativen mit Lebensraum für Flora und Fauna entgegensetzen. Es sind zugegebenermaßen kleinere Vorhaben, aber um die Klimaveränderung und das Artensterben zu stoppen, muss heute an vielen Stellen angefangen werden. Sonst gefährden wir durch unser Nichthandeln die Zukunft kommender Generationen.

In diesem Jahr finden die Gedenkfeiern zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Um Veranstaltungen zur besonderen jüdischen Geschichte in Steinfurt zu fördern, wurden 3.000 € in den Haushalt eingestellt. Mit diesen Veranstaltungen soll auch dem zunehmenden Antisemitismus begegnet werden.

Wir als Bündnis90/ Die Grünen stehen für eine demokratische, weltoffene Gesellschaft. Der Kampf gegen den latent vorhandenen Antisemitismus gehört für uns zur Selbstverständlichkeit unseres Handelns. Gerade die Thematisierung dieses Anliegens in den Schulen unserer Stadt halten wir für eine wichtige präventive Maßnahme zur Vorbeugung von Antisemitismus. Daher setzen wir uns auch für die Einsetzung eines ehrenamtlichen Antisemitismusbeauftragten ein, der diese Arbeit mit den Schulen intensiviert und andere öffentliche Aktionen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt Steinfurt organisiert.

Insgesamt präsentiert sich der Haushaltsentwurf als stimmiges Gesamtwerk, in dem viele auch grüne Ansätze vorhanden sind. Wir werden dem Haushalt 2021 zustimmen.

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch die Kämmerei, insbesondere bei Herrn Meyer während der Beratungen. Unser Dank gilt auch den anderen Fraktionen für die Zusammenarbeit in durchaus schwierigen Zeiten.

Ludger Kannen

Fraktionssprecher Bündnis90/Die Grünen

 

Mobilitätswende heißt auch Radverkehr sicherer machen!

Bislang ist die Radtrasse auf ihrer gesamten Länge im Burgsteinfurter Stadtgebiet nicht beleuchtet. Das wollen wir als GRÜNE ändern und stellten bei der Stadt einen Antrag auf Beleuchtung.

Die vor allem bei Schüler*innen und Pendler*innen beliebte Radstrecke ist in ihrem Teilabschnitt zwischen Ochtruper Straße und der Anbindung Goldstraße/ Gartenstraße mit ihren tiefen Einschnitten im Gelände, durch die hohe Fassade einer angrenzenden Firma, sowie durch den seitlichen Bewuchs sehr dunkel und insbesondere für Kinder unheimlich.

Dadurch, dass die Radbahn für viele unserer Bürger*innen eine wichtige autofreie Verbindung auf ihrem Weg zum Bahnhof, der Sporthalle Gartenstraße, dem Hermann-Emanuel-Berufskolleg und der Bismarckschule darstellt, erhöhen wir mit einer Beleuchtungsanlage ihre Sicherheit und treiben gleichzeitig die Attraktivität des Fahrradverkehrs in Steinfurt weiter voran.

Unter anderem durch die Verwendung von nach unten sowie zeitlich begrenzt abstrahlenden LED-Leuchten, vermeiden wir Lichtsmog und minimieren so die Auswirkungen auf Tier und Natur.

Perspektivisch forcieren wir eine Weiterführung der Beleuchtung im gesamten Bereich zwischen Horstmarer und Wettringer Straße. Ein Umstieg vom Auto auf das Rad würde so beschleunigt und der Verkehr, gerade in der Innenstadt, entlastet.

Mit diesem Antrag zeigen wir GRÜNE einmal mehr, dass sich unsere Wähler*innen bei der Umsetzung unseres Wahlprogrammes auf uns verlassen können!


WN - 26.01.2021

Grüne stellen Antrag auf Teilnahme am EEA

Bessere Vernetzung bei Zukunftsthemen

rs STEINFURT Die Nachbarstädte Ochtrup, Emsdetten und Greven sind ebenso wie der Kreis Steinfurt teils schon mehrfach erfolgreich rezertifiziert worden, jetzt soll auch die Kreisstadt nachziehen: Auf Antrag der Grünen-Fraktion wird der Umweltausschuss heute Abend über die Teilnahme Steinfurts am European Energy Award (EEA) beraten. Es handelt sich beim EEA um ein europaweites Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz.

Nach Meinung der Grünen-Ratsfraktion stellt die Kreisstadt ihr Licht bei den durchaus beachtlichen Erfolgen und Zielen im Bereich der erneuerbaren Energien zu sehr unter den Scheffel. So verpasse es die Stadt, eine Reputation als Klimakommune und damit einem immer wichtiger werdenden weichen Standortfaktor aufzubauen. Auch um den Anspruch der Ende 2019 ausgerufenen „Steinfurter Klimaoffensive“ gerecht zu werden, sei der EEA ein sehr geeignetes Instrument, weil er auf die Verstärkung der Netzwerkarbeit setzt. Durch die Teilnahme werde es für die Verwaltung leichter, die verschiedenen Maßnahmen und Ziele des Klimaschutzes zu identifizieren und abzuarbeiten. Dies, davon sind die Grünen überzeugt, schone die knappen Personalressourcen. „Durch die Teilnahme am EEA wird eine bessere interne Organisation und Vernetzung zu den Zukunftsthemen Klimaschutz und Mobilität möglich, heißt es im von Fraktionssprecher Ludger Kannen verfassten Antragsschreiben.

Die Grünen schlagen daher vor, die Vorbereitungen dafür in die Wege zu leiten, zunächst für vier Jahre am Zertifizierungsprozess teilzunehmen. Sollte dieser von Erfolg gekrönt sein und der Award verliehen werden, könne man anschließend immer noch darüber entscheiden, eine Rezertifizierung, wie sie zum Beispiel die Nachbarstädte Greven und Emsdetten schon erfolgreich durchlaufen haben, ins Auge zu fassen.

In den ersten vier Jahren wird der EEA-Prozess von einem externen Beratungsbüro begleitet. Die Grundlage der Auszeichnung bildet ein Katalog mit rund 100 Maßnahmen, anhand dessen die Arbeit der Kommunen in energierelevanten Bereichen bewertet wird.

Kosten entstünden der Stadt für den jährlichen Programmbeitrag und sowie für besagte Beratungsdienstleistungen. Kommunen, die in den EEA einsteigen wollen, können beim Bundesumweltministerium einen Förderantrag stellen.

european-energy-award.de

Haushaltsberatungen 2021 am Sonntagmorgen

Steinfurt muss grüner und nachhaltiger werden. Um diese Ziele in Zukunft besser verwirklichen zu können, hat sich die Fraktion der Grünen heute mit dem Haushaltsentwurf 2021 auseinandergesetzt. Mit viel Elan und intensiver Beteiligung wurden in diesem Rahmen neue Ideen und Konzepte entwickelt. Diese werden wir in der nächsten Zeit weiterentwickeln und in unsere politische Arbeit einbringen.

Besonders erfreulich war, dass auch viele neue Fraktionsmitglieder sich zum ersten Mal in die Haushaltsberatungen eingebracht haben. Grün wächst weiterhin in Steinfurt!

Sogar Bernie Sanders hat es sich nicht nehmen lassen, einmal kurz vorbeizuschauen.

Grüne beantragen Einrichtung eines „Antisemitismus-Beauftragten“

Die Kreisstadt Steinfurt weist eine umfangreiche eigene jüdische Geschichte auf. So standen in beiden Stadtteilen Synagogen, die leider bei den „Novemberpogromen“ im Jahr 1938 niedergebrannt wurden. Die vielen Steinfurter Bürger*innen jüdischen Glaubens wirkten jedoch an vielen Stellen und Plätzen in der Kreisstadt, nicht zuletzt auch in der abgerissenen „Villa Heimann“. Bevor sich der Antisemitismus zunehmend verbreitete und zum Holocaust führte, waren die Steinfurter jüdischen Glaubens, z. B. geachtete Lehrer, Handwerker, Ärzte, Krankenschwestern, Verwaltungsbeamte, Geschäftsleute und somit Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft.

 

In den letzten Jahren waren es vor allem private Initiativen wie die Stolpersteine, welche nicht nur an die Verbrechen erinnern, sondern vor allem auch an die Menschen, deren Nachfahren heute unsere Nachbarn und Freunde sein könnten.

 

Es ist sehr bedauerlich, dass der Antisemitismus nicht mit dem millionenfachen Morden sein Ende fand. Nein, seit längerem steigt der Anteil antisemitisch-motivierter und anderer religiöser Straftaten. Aber auch der „Alltags-Antisemitismus“, angefangen von diffamierenden Sprüchen, stößt nicht überall auf Ablehnung.

 

Wir Grünen möchten dieser Entwicklung entschieden entgegentreten und die bereits engagierten Privatmenschen hierbei nicht alleine lassen. Daher beantragen wir die Einrichtung eines ehrenamtlichen „Antisemitismus-Beauftragten“, angesiedelt bei die Stadt. Hierbei gehen wir und die Stadt Steinfurt einen Schritt voran, denn eine solche Position gibt es kreisweit und auch überregional noch nicht! Der „Antisemitismus-Beauftragte“ soll dabei Ansprechpartner sein, Vorträge und Workshops anbieten, z. B. an den Steinfurter Schulen, die jüdische Geschichte in Steinfurt aufarbeiten, Maßnahmen gegen Antisemitismus koordinieren und versuchen, einen Austausch mit den noch lebenden jüdischen Steinfurtern oder ihren Nachfahren aufzubauen. Langfristig besteht das Ziel, ein regionales Netzwerk gegen Antisemitismus sowie jegliche Diskriminierung im Kreis Steinfurt zu bilden. Um diesen wichtigen Weg zu gehen und Steinfurt diesbezüglich zum „Leuchtturm im Münsterland“ zu machen , bedarf es nun eines Beschlusses des Stadtrates.


Weihnachtsgruß von den Grünen

Frohes Fest,

und vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Optimismus wünschen dir bzw. Ihnen die Grünen!

Mit der Lebenserwartung und -qualität geht es seit Jahrzehnten bergauf. Immer mehr Menschen wollen sich für die Mitmenschen, Tiere, Natur und den Planeten Erde als kostbarsten Lebensraum einsetzen! Wir freuen uns, einen Beitrag zu dieser Entwicklung in Richtung einer noch besseren Zukunft leisten zu dürfen.

Besinnen heißt auch, sich den Wert der wichtigsten Menschen im Leben zu vergegenwärtigen, die Familie und Freunde. Gerade die kommenden Feiertage bieten sich an, die Zeit mit den Liebsten zu genießen.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich

Ihre Grünen in Steinfurt


Offene Petition für eine "Steinfurter Baumschutzsatzung"

Die Fällung von mehreren alten Bäumen auf der Schlosswiese in Burgsteinfurt hatte von diversen Seiten für Kritik gesorgt und Diskussionen angeregt. Bei den Grünen und der GAL hat dies eine gemeinsame Gegenreaktion ausgelöst.

Als Symbol für einen nachhaltigen und ökologischen Umgang mit Grünflächen in Steinfurt wurde nun in gemeinschaftlicher Aktion der beiden Parteien eine Rotbuche auf dem „Drachenspielplatz Steinfurt“ gepflanzt, der in Zukunft als Schattenspender, Luftfilter und Lebensraum dienen soll. „Auch wenn ein einzelner junger Baum den ökologischen Wert der gefällten Exemplare nicht ausgleichen kann, möchten wir zu einem grüneren Stadtbild beitragen und vor allem ein Zeichen für den besseren Schutz von Bäumen setzen“, so die Aussage der Initiatoren.

Die Grünen und die GAL sehen eine Baumschutzsatzung als einen wichtigen Schritt, um den Umgang mit Bäumen in Zukunft zu verbessern. Ab sofort kann dazu eine Petition unter http://openpetition.de/baumsatzung unterschrieben werden, um die Forderung zu unterstützen.


Karin König zur 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt!

In der konstituierenden Ratssitzung am vergangenen Donnerstag wurde Karin König zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Zum ersten mal in der Geschichte Steinfurts konnte dieses Amt auch von uns Grünen besetzt werden. Möglich wurde dies durch das große Vertrauen der Steinfurter Bürger, die uns mit ihren Stimmen im September zur zweitstärksten Kraft im Rat gemacht haben! Wir sind uns sicher, dass Karin König als erfahrenes Ratsmitglied für den Posten der stellvertretenden Bürgermeisterin hervorragend geeignet ist und wir wünschen ihr für diese Aufgabe von Herzen alles Gute.


Konstituierende Sitzung der neuen Ratsfraktion am 08.10.2020

Am gestrigen Donnerstag traf die neue Ratsfraktion zusammen, um die verschiedenen Aufgaben zu verteilen. Und wir können sagen: "Der neue Fraktionsvorstand ist eine tolle Mischung aus erfahrenen, verdienten sowie jungen und motivierten Ratsmitgliedern!" Als Fraktionssprecher wurde Ludger Kannen wiedergewählt, seine Stellvertretung übernimmt Sebastian Alfers. Zur Meisterin der Münze (Kassiererin) wurde Simone Alfers gewählt. Da man nie genug Schriftführer haben kann, wurden mit Andreas Neumann und Malte Saatjohann gleich zwei ernannt.

Als Kandidatin für den möglichen Posten als stellvertretende Bürgermeisterin haben wir Karin König gewählt. Eine optimale Besetzung dieser prestigereichen Aufgabe! Zudem haben wir uns intensiv mit der Besetzung der neu zu bildenden Gremien beschäftigt. Die Nachfrage nach einer politischen Mitarbeit war sehr groß, sodass auch hier viele Sachkundige Bürger*innen erstmals politisch teilhaben werden. Eine tolle Basis, um so viel wie möglich für Steinfurt bewegen zu können.


Für die wunderbare Unterstützung vieler Menschen und dem großartigen Zuspruch unserer Wähler*innen durch Wort und Stimme...

48565 Zukunft: Frauen an die Macht!

Die Grünen stehen wie keine andere Partei in Deutschland für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Seit unserer Gründung setzen wir uns dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen erhalten und gleiche Verantwortungen übernehmen können.

Leider sind Frauen aber noch immer in vielen Führungs- und Entscheidungspositionen unterrepräsentiert.

Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass wir als einzige Partei mit Claudia Bögel-Hoyer und Birgit Neyer auf Stadt- und Kreisebene zwei kompetente, engagierte und führungsstarke Frauen unterstützen dürfen!

 

 


Die Grünen besuchen Bauernhof in Hollich

Auf Einladung der Familie Lölfer-Guhle besichtigten ca. 20 Personen ihren Hof mit konventioneller Milchproduktion in Hollich. Der Kontakt war im Zuge der Veranstaltung „Landwirtschaft 2030 – Die Zukunft der Ernährung“ zustande gekommen, zu der MdL Norwich Rüße mit dem Steinfurter Ortsverband kürzlich eingeladen hatte.

Wer mitreden und die Zukunft gestalten möchte, muss sich auch die örtlichen Gegebenheiten anschauen und mit den betroffenen Menschen sprechen. Bereits in vielen vorherigen Gesprächen ist klar geworden, dass nicht wenige kleinere und mittlere Betriebe um ihre Existenz kämpfen. Die Umstellung auf eine nachhaltigere Betriebsform fällt vielfach schwer. Ein Thema ist die Planbarkeit entsprechender Investitionen, ein anderes die aktuellen EU-Subventionen, die vor allem nach Hektar gezahlt werden. Besonders großer Druck wird durch die Preissetzung des Groß- und Einzelhandels erzeugt. Zudem ist für viele Verbraucher immer noch der Preis das entscheidende Kaufkriterium. Offensichtlich ist jedoch auch die steigende Sensibilität der Bevölkerung bezüglich Tierwohl, Düngemittel und Pflanzengiften. Daher wächst die Bereitschaft, mehr Geld für regionale und nachhaltige Produkte auszugeben.

Max-Raphael Kauermann (Kandidat im Wahlbezirk Hollich u. Sellen) erklärte zur aktuellen Situation: „Das derzeitige System macht die Menschen, Tiere und Natur kaputt. Wir Grünen müssen daher gemeinsam mit der Landwirtschaft an einer zukunftsfähigen Nahrungsmittelproduktion arbeiten, die auch dem Höfesterben Einhalt gebietet.“ Faire Preisgestaltung, Beratung und Förderung bei der Umstellung auf Bio-Landwirtschaft und ein regionales Vermarktungsnetz sind einige der grünen Lösungsansätze. Damit mehr vom Verkaufspreis vor Ort bleibt, könnte es zudem zielführend sein, wenn sich die landwirtschaftlichen Betriebe noch stärker untereinander verbünden, um ihrerseits auch mehr Einfluss auf die Preise ausüben zu können.

Zum Schluss bedankten sich die Teilnehmer*innen noch sehr herzlich bei der Familie Lölfer-Guhle für die gewonnenen Einblicke. Die Steinfurter Grünen bleiben am Ball.


Der erste „Steinfurter Klimadialog“ an der Hollicher Mühle war ein großer Erfolg!

Die WN titelt: „Absolut bemerkenswert“.

Bei dem von den Grünen ins Leben gerufenen „Steinfurter Klimadialog“ wurden viele wertvolle Ideen und Vorschläge besprochen, um das Klima zu retten. Die Redner Hermann Lindhof, Uli Ahlke, Jan-Niclas Gesenhues und Luis Bobga erläuterten konkret, welche Handlungen im öffentlichen und privaten Raum möglich sind, um der nachhaltigen energetischen Selbstversorgung spürbar näher zu kommen. Durch die umfangreichen Wortmeldungen wurde deutlich, dass sich viele Menschen mit der Klima- und Umweltpolitik beschäftigen. Angefangen von der Reduzierung des Plastikmülls, dem Ausbau des örtlichen ÖPNV, dem Verzicht auf Kurzstreckenfahrten mit dem PKW, den Einkauf regionaler Produkte bis hin zur gesellschaftlichen Energie- und Verkehrswende wurden etliche Maßnahmen vorgeschlagen.

Bei dem großen Erfolg der „Bürgerenergie“ in Steinfurt stellt sich die Frage, warum wir nicht überregional als „Klimakommune“ bekannt sind? Es gibt insgesamt noch deutliche Optimierungsmöglichkeiten, die nun verstärkt angegangen werden sollen. Die Moderatoren der Veranstaltung, Malte Saatjohann und Heinz-Bernhard Bödding, freuten sich sehr über die Teilnahme vieler aktiver Steinfurter Bürger*innen. Für die Grünen ist die Bürgerbeteiligung ein sehr wichtiges Werkzeug, um die Kompetenz und das Fachwissen der Kommunalpolitik zu erweitern! Eines ist sicher, die Gestaltung der Zukunft ist so wichtig, dass der „Steinfurter Klimadialog“ ein Auftakt für weitere Veranstaltungen sein wird!

Folgend noch der Link zum Bericht der WN: www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/4264272-Steinfurter-Klimadialog-an-der-Hollicher-Muehle-Absolut-bemerkenswert


Die Grünen laden am 01.09.2020 zu „Steinfurter Klimadialog“

Dürre Sommer – Hitzeperioden – Starkregen! Alles heftige Wetterphänomene die uns in den letzten Jahren häufig getroffen haben. Der Klimawandel kann nicht mehr geleugnet werden! Die Energiewende ist dringender denn je. Nach Vorstellungen der Grünen Landratskandidatin Birgit Neyer ist sie erforderlich und möglich bis zum Jahr 2030. Was müssen wir jetzt tun um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen?

Diese spannende Frage wollen wir am nächsten Dienstag, den 01.09.20 um 19 Uhr an der Hollicher Mühle mit der Bürger-Energie-Genossenschaft (Hermann Lindhof), dem Verein Wiewollenwirleben (Uli Ahlke), der Grünen Jugend (Luis Bobga) und mit dem Fraktionssprecher der Grünen Kreistagsfraktion (Jan-Niclas Gesenhues) diskutieren. Steinfurt deckt heute schon mehr als 100% des Strombedarfs durch erneuerbare Energien, ist aber noch weit entfernt von einer Energiewende. Wie können wir es schaffen, auch den Energiebedarf für Mobilität und Wärme durch erneuerbare Energien abzudecken?

Antworten werden wir an diesem Abend sicher bekommen! Bei Interesse bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme, da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.


Die Grünen zu Besuch bei Hülle & Fülle

Seit dem 29. Mai diesen Jahres hat der Unverpacktladen „Hülle & Fülle“ nun seine Tore im Herzen von Burgsteinfurt geöffnet. Dieser wirbt mit seinem Angebot an regionalen und nachhaltigen Bio-Produkten, die oftmals direkt aus Steinfurt oder den Nachbarstädten stammen. Die Grünen sind immer an neuen Ideen zur Müllvermeidung und Vermarktung regionaler Produkte interessiert, die das Potenzial haben, die Welt ein bisschen besser zu machen. Daher war die Neugier und Freude groß, als Eigentümer Kristian Kühling eine umfassende Besichtigung ermöglichte.

Die 20 Teilnehmer*innen waren beeindruckt, wie viele Lebensmittel und Drogerieprodukte völlig ohne Einmalverpackung auskommen! Es wurde deutlich, dass mit positivem Willen und kleinen Verhaltensänderungen viel gegen die Vermüllung der Meere, Wiesen und Wälder bewirkt werden kann. Das Konzept überzeugte, im Zuge dessen man vielfach von den Anwesenden hören konnte „Wir kommen wieder!“.

Die Grünen hatten Plätze für die Steinfurter Bürger*innen über Social Media vergeben, sodass auch einige Nicht-Mitglieder dabei waren. Ihnen wurden zum Abschluss der sehr gelungenen Veranstaltung Gutscheine von Hülle & Fülle durch die Spitzenkandidaten Simone Alfers und Malte Saatjohann überreicht.


48565 Neue Wege: Die Mobilitätswende in Steinfurt!

Was spart Geld, verlängert wahrscheinlich das Leben und rettet nebenbei das Klima? Das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen, anstatt mit dem Auto zu fahren! Eine einfache Antwort. Klar ist jedoch, dass die entsprechende Infrastruktur in Steinfurt geschaffen werden muss, damit der Verzicht auf das Auto leichter fällt! Hier fordern wir u. a. den Ausbau und die Vernetzung von Fahrradstraßen. Auch als Fußgänger darf man kein gefährdeter Exot sein. So müssen die Fußwege insbesondere in den Innenstädten, den Wohngebieten und den Straßen vor Schulen und Kindergärten stärker geschützt werden!

Natürlich kann man nicht immer auf schnellere Verkehrsmittel verzichten. Carsharing ist eine Möglichkeit. Alternativen sind auch Bahn und Bus, idealerweise mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb. Nur müssen diese bezahlbar sein, die Fahrtzeiten besser abgestimmt, enger getaktet und die Strecken ausgeweitet werden. Wenn ein eigenes Auto aus beruflichen und privaten Gründen notwendig bleibt, so soll es in Steinfurt überall die Möglichkeit geben, dieses alternativ „tanken“ zu können. Der Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energien in der Mobilität soll auch auf den Steinfurter Straßen sichtbarer werden.

Wir Grünen wollen die Steinfurter Mobilitätswende, werden die Umstellung vielfältig unterstützen und hierbei die Bedürfnisse der Bürger*innen im Fokus haben!


48565 Grün bedeutet: Vielfalt!

Steinfurt ist bunt und muss bunt bleiben.

Wir setzen uns weiterhin für Chancengleichheit und Gleichbehandlung ein, ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, sozialem Status, Behinderung oder Alter.

Davon werden wir Grünen uns auch nicht abbringen lassen.

Niemals. Keinen Millimeter!

 

 


Konstruktiver Austausch der Stadtgrünen mit Kreisfraktionssprecher Jan-Niclas Gesenhues und Planungen für „Steinfurter Klimadialog“

Bei tropischen Temperaturen trafen sich am 11.08.2020 im Café Schwan Ulrich Ahlke, Heinz-Bernhard Bödding und Sebastian Alfers mit Jan-Niclas Gesenhues, um sich über verschiedene wichtige sowie aktuelle Themen zu besprechen.

Der Emsdettener Gesenhues, seines Zeichens Fraktionssprecher der Kreisgrünen und Mitglied im Grünen Landesvorstand, brachte mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz tolle Ideen nach Steinfurt. So gab es mit den Mitgliedern des Ortsverbandes einen intensiven Austausch u. a. zum Klima- und Umweltschutz, zu Naturschutzgebieten und zur Entwicklung in Richtung einer regionalen und nachhaltigen Energieerzeugung. Was vielen Menschen nicht bewusst ist, Steinfurt steht bei der erneuerbaren Energieerzeugung, vor allem aufgrund privaten Engagements, bereits überdurchschnittlich da. Mit konstruktiver Planung, weitreichender Förderung und sachgemäßer Beratung steht einem energieautarken Steinfurt kaum etwas im Wege.

Die Grünen möchten sich auf Kreis- und Stadtebene dafür einsetzen, dass der Kreis Steinfurt bis 2030 vollständig ohne fossile und klimaschädliche Energieträger auskommt. Ein ambitioniertes Ziel. Die bereits vorgeschrittene Erderwärmung und der Klimawandel lassen sich jedoch nicht mit Minimalzielen auf ein erträgliches Maß begrenzen!

Zum Abschluss wurde eine zeitnahe gemeinsame Veranstaltung festgezurrt. Bei dem für Anfang September geplanten „Klimadialog“ soll es keinen Vortragsmonolog geben, sondern viele Steinfurter Bürger*innen, Interessengruppen und Institutionen zur Sprache kommen! Eine sicher spannende Veranstaltung, zu der in Kürze weitere Details veröffentlicht werden.


48565 Zuhause: Steinfurter Energie durch Sonne und Wind!

Wir Grünen möchten einen schnellen Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung, zum Wohle unseres Planeten und unserer Kinder!

Die Energiewende fängt bereits Zuhause an. Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass auch in Steinfurt die regionale Gewinnung erneuerbarer Energien durch unsere Bürger*innen gefördert wird! Hierbei gilt es besonders Familien zu unterstützen, für die beispielsweise ein Zuschuss eine echte Entscheidungshilfe sein kann.

Die Stadtverwaltung muss bei der Energiewende Vorreiter sein! Daher fordern wir den Ausbau der öffentlichen Gebäude mit Solaranlagen. Zudem muss darüber diskutiert werden, ob das innerstädtische „Solarverbot“ noch zeitgemäß ist.

Eine moderne Energieproduktion ist das eine, genauso wichtig ist die Vermeidung von unnötigem Verbrauch. Unter anderem laufen auch in Steinfurt noch viele alte ineffiziente Öl- und Gasheizungen. Aufgrund knapper finanzieller Mittel wird ein sinnvoller Austausch durch moderne Anlagen teils Jahrzehnte hinausgezögert. Daher wollen wir den Umstieg auf alternative und effiziente Heizanlagen unterstützen.

Wir Steinfurter Grüne stehen voll hinter dem Ziel von Landratskandidatin Birgit Neyer, den Kreis Steinfurt bis 2030 mit 100 % erneuerbarer und regionaler Energie zu versorgen!


2. Nachhaltigkeitsradtour am 05.08.2020 mit Wie wollen wir Leben e. V. und Kreissportbund

Im Rahmen des Mitmach-Programms "Sport im Bagno-Park" des Kreissportbundes mit seinem Vertreter Uli Fischer fand die 2. Nachhaltigkeitsradtour statt. In Zusammenarbeit mit dem Verein "Wie wollen wir leben" führte die rund 50 Teilnehmer umfassende Radtour ab 18.00 Uhr vom Bagnoeingang in Burgsteinfurt über die Hollicher Windmühle zum Wasserwerk Ahlintel.

Auf dem Weg wurden vom Geschäftsführer der Steinfurter Stadtwerke Rolf Echelmeyer und dem Initiator des Vereines "Wie wollen Wir leben" Uli Ahlke umfangreiche Erläuterungen über die Energie- und Wasserversorgung im Raum Steinfurt gegeben. Besonders wurden dabei von Uli Ahlke die schon erreichten Ziele einer möglichst autarken Energieversorgung und die Vorteile einer Bürgerbeteiligung deutlich gemacht. Der Vertreter der Stadtwerke machte indes die wichtige Bedeutung einer gesicherteren Wasser- und Stromversorgung auch in schwierigen Zeiten anschaulich. Kostproben des heimischen Wassers und andere Getränke wurden dabei während des interessanten Besuches im Wasserwerk Ahlintel kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei dem schönen Wetter wurde dieses Angebot gerne angenommen.

Schlussendlich führte die Tour nach rund 35 Kilometern wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Burgsteinfurt oder für die Steinfurter aus dem Stadtteil Borghorst direkt nach Hause. Abschließend stelle man zusammen fest, dass es eine gut geführte Aktion war, die gleichzeitig sehr interessante Einblicke in die regionale Infrastruktur gab. Von Seiten des Ortverbandes der Steinfurter Grünen nahmen die Spitzenkandidatin Simone Alfers und die beiden Direktkandidaten für den Kreistag Andreas Neumann und Wolfgang Alfers teil.


WDR am 04.08.2020 zu Besuch in Steinfurt zum Thema „Leerstand in den Innenstädten“

Die Redaktion der Lokalzeit Münsterland war am 04.08.2020 zu Besuch in Steinfurt, um über das Problem der vielen leeren Geschäftsräume in Burgsteinfurt und insbesondere in Borghorst zu berichten.

Zusammen mit den Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Alfers (WB Jugendheim St. Marien, LP 1), Heinz-Bernhard Bödding (WB Adolf-Kolping-Kindergarten) und Sebastian Alfers (WB Stadtwerke Steinfurt, LP 4) erfolgte eine Bestandsaufnahme der Flächen rund um das Heimathaus in Borghorst.

Dabei wurde besprochen, dass die Einstellung eines Citymanagers zur besseren Vermarktung der Geschäftsflächen aber auch die Umsetzung ganz neuer Ideen dringend notwendig sei. Mögliche grüne Lösungen sind u. a. moderne Konzepte wie der „Coworking-Space“, die Unterstützung von Bestandsunternehmen sowie die Umwandlung in Wohn- und Sozialflächen im Einzelfall.

Der Bericht wurde im WDR Münster am 05.08.2020 um 19:30 Uhr ausgestrahlt und kann anschließend in der Mediathek abgerufen werden.


48565 Regional: Landwirtschaft mit Haltung!

Wir Grünen möchten eine bäuerliche Landwirtschaft fördern, die Umwelt, Natur und Tiere respektvoll behandelt, das Klima schützt und die Artenvielfalt erhält.

Wir wollen daher Bäuer*innen bei der Pflege unserer Natur und Umwelt unterstützen und entsprechende Maßnahme politisch fördern. Gleichzeitig möchten wir in Zukunft die regionale Vermarktung in den Vordergrund stellen und den Landwirt*innen damit eine alternative, auskömmliche Einkommensquelle erschließen.

Gemeinsam mit Landwirt*innen und Verbraucher*innen wollen wir eine Agrarwende schaffen, die den regionalen Lebensmittelerzeugern eine nachhaltige Zukunftsperspektive gibt und dem Höfesterben Einhalt gebietet.

 


Die parteilose Landratskandidatin Birgit Neyer hat sich gemeinsam mit den örtlichen Spitzenkandidaten der Grünen auf den Weg durch Steinfurt gemacht. Mit dem Rad erkundeten sie wichtige Themen rund um den Natur- und Landschaftsschutz, den Tourismus und die regionale Vermarktung.

Bei einem Termin im NABU-Lehmdorf im Ortsteil Borghorst zeigte sich die Kandidatin beeindruckt von der geleisteten Arbeit und dem außerschulischen Lernstandort im Lehmdorf. Die Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Kerstin Panhoff erläuterte klare Vorstellungen und ihre Erwartungen an die mögliche Landrätin. Insbesondere ist die finanzielle Ausstattung für die Arbeit des NABU in der Landschaftspflege nicht mehr ausreichend und müsste dringend angepasst werden. Ein weiteres wichtiges Thema des NABU ist der Umgang mit den FFH-Gebieten im Kreis. Die Wirtschaftsförderin Neyer zeigte sich gut vorbereitet und versprach, die Fragen der Zukunft gemeinsam mit dem NABU in Angriff zu nehmen.

Am Nachmittag ging es zur Kaffeerösterei Kater im Gewerbegebiet Sonnenschein. Dort stellte das Ehepaar Kater gemeinsam ihren Betrieb vor. Alle Anwesenden waren begeistert über den Werdegang des Unternehmens, welches nun schon seit 16 Jahren in Stemmert ansässig ist. Sehr aufschlussreich waren auch die Ausführungen von Herrn Kater zu den Auswirkungen und dem Umgang mit der Coronakrise. Birgit Neyer brennt die regionale Wertschöpfung seit Jahren auf der Seele. Mit dem „Kater Kaffee“ wurde ein absolutes Erfolgsbeispiel ausgemacht!

Am Ende des Tages stellte der Ortsverbandssprecher Heinz-Bernhard Bödding erstaunt fest, welche Fitness die Landratskandidatin mitbringt: “Sie hat uns alle mit dem Rad abgehängt und ich bin froh, dass ich sie nicht als Gegner habe!“


Dies ist der neue Slogan des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Was bedeutet er? Für uns ist Steinfurt EINE Stadt, nur haben wir das Glück, gleich zwei liebens- und lebenswerte Ortsteile zu haben! Borghorst und Burgsteinfurt, beides ist 48565 Steinfurt! Beide Ortsteile haben ihre eigenen Stärken und Bedürfnisse. Jedoch nur zusammen sind wir ein grünes Fleckchen Erde, auf welchem die jetzigen und zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, ein von Gesundheit, Lebensqualität, Solidarität und Wohlstand geprägtes Leben zu führen. Hierfür möchten wir Grünen kämpfen und für Sie im Stadtrat arbeiten, voller Energie und „Offensiv für Steinfurt“!


Steinfurt steht auf gegen Hass und Gewalt!

Am 03.07.2020 konnte der Fraktionsvorsitzende Ludger Kannen auf dem historischen Marktplatz vor dem Stadtweinhaus über 60 Steinfurter begrüßen, die dem Aufruf von Bündnis 90/Die Grünen gefolgt waren, ein Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen. Die Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer betonte die Weltoffenheit von Steinfurt, seiner Bürgerinnen und Bürger, die keine Diskriminierung dulden und wofür sie auch konsequent stehen würde, solange sie das Amt innehabe.

Für die musikalische Begleitung zu den einzelnen Themen sorgte virtuos das Gitarrenduo Martina und Peter Furchert mit ausgesuchten Klassikern wie zum Beispiel „Donna, Donna“, „Imagine“ und „Blowing in the Wind“, deren Texte absolut zeitlos sind. Auch Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld ließ es sich nicht nehmen, nicht nur für Toleranz im Glauben in all seinen Farbnuancen zu werben, sondern auch besonders die Flüchtlinge nicht als ungewollte Einwanderer zu sehen, sondern als Frauen, Kinder und Männer, die aus entsetzlicher Not und von Krieg zerstörter Heimat aus Afghanistan, Syrien und anderen Krisengebieten unter Lebensgefahr in sicherere Länder fliehen mussten. Er habe mit vielen dieser Menschen gesprochen und jedem empfohlen, die einzelnen Schicksale zu sehen, um dann zu verstehen, warum sie überhaupt die Strapazen einer Reise ins Ungewisse auf sich genommen haben.

Durch Zitate und Verlautbarungen von Grünen Politikern zur rechten Gewalt, Wutbürgern, Klimawandel-Leugnern, Chaoten, Antisemiten, Homophoben, Autonomen und unzufriedenen Randalierern und gegen den Rassismus begleitete Karin König die Pausen zwischen den Liedern. Alle, die an der Mahnwache teilnahmen, zeigten durch ihren Applaus zu den einzelnen Redebeiträgen und Songs, dass Steinfurter den Hass nicht dulden und ein deutliches „Nein, so nicht!“ setzen.


Der Steinfurter Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen lud am 16.06.2020 ins Martin-Luther-Haus zur Veranstaltung „Zukunft der Ernährung – Landwirtschaft 2030“ ein. Hierfür konnte als Redner Norwich Rüße, Mitglied des Landtages NRW und nebenberuflich ökologischer Landwirt, gewonnen werden. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Besonders erfreulich, hierunter befanden sich auch einige Landwirte und Landwirtinnen aus der Region. Nach der Begrüßung durch OV-Sprecher Dieter Libutzki schlossen sich ein Vortrag und eine Diskussions- und Fragerunde an. In seinem Vortrag zeichnete Norwich Rüße ein Bild der differenzierten Problemlagen der aktuellen Ernährungswirtschaft. Er betonte, dass ihm gerade der Input der Menschen aus den ländlichen Regionen sehr wichtig für seine politische Arbeit ist.

Aus der Vielzahl von Wortbeiträgen war zu spüren, dass viele Bauern unter sehr starken Druck stehen und sich hieraus in vielen Familien existenzielle Ängste entwickelt haben. Gleichzeitig wurde übereinstimmend festgestellt, dass ein „Weiter so!“ in der Landwirtschaft aus ökologischer und ökonomischer Sicht fatal wäre. Es wurde daher die Frage gestellt, an welcher Stellschraube gedreht werden könnte. Wie können zukünftig Umwelt- und Tierschutz mit Wirtschaftlichkeit besser zusammengebracht werden? An guten Ideen mangelt es indes nicht: „Von der Schaffung regionaler Marken und Lieferketten, der Setzung auf höhere Qualitätsstandards, der Einführung von Importzöllen und Mindestpreisen, der Reduzierung des Angebotes zur Veränderung des Marktlage und der Umgestaltung von EU-Agrarsubventionen“ waren viele konstruktive Vorschläge dabei. Als Quintessenz war zu erkennen, dass praktisch jeder Bauer nachhaltiger und tierfreundlicher wirtschaften möchte, der Druck des globalen Marktes sowie der Lebensmitteldiscounter jedoch dazu führt, dass die Agrarwirtschaft nur noch reagieren und nicht mehr gestalten kann. Jetzt gilt es die Zukunft positiv zu verändern! Ein Systemwechsel erscheint möglich, wenn sich Politik, Landwirtschaft, der Groß- und Einzelhandel und auch die Verbraucher konstruktiv, ergebnisoffen und vor allem gemeinsam den aktuellen Herausforderungen stellen.

Der OV-Steinfurt ruft die Landwirte und Landwirtinnen dazu auf: „Sprecht mit uns, ladet die Grünen auf eure Höfe ein. Wenn wir zusammenarbeiten, können wir eine zukunftsfähige, tier- und umweltfreundliche und dennoch wirtschaftliche Landwirtschaft ohne Existenzängste erschaffen!“ Die ersten Kontakte wurden im Anschluss der Veranstaltung bereits geknüpft.


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